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Das "Outreach Program"

- Ein Bericht von Lynn Elliott (Mama Lynn) -

Seit meiner Ankunft im Jahre 1999 bin ich vielen Menschen begegnet, deren Leben sich von dem mir bekannten europäischen Leben grundlegend unterscheidet.

Viele Menschen leben ohne jegliche Absicherung und wissen nicht, wie sie sich, geschweige denn ihre Familie ernähren sollen.

Kommen dann auch noch Krakheit oder der Tod eines Familienmitgliedes hinzu, ist die Perspektive oft aussichtslos.

An diesem Punkt greift unser „Outreach-Programme“, das genau diesen Menschen Hoffnung und Unterstützung geben soll und ihnen eine Perspektive aufzeigt.

Diese Hilfsmaßnahme startete in den schwer zugänglichen Regionen in den Hängen des Kilimanjaros und weitete sich nach und nach aus.

Mittlerweile haben wir im wahrsten Sinne des Wortes viele Menschen dadurch „erreicht“.

Die Sozialarbeiter von LIA haben sich auf oben genannte Fälle spezialisiert.

Sie evaluiren den Hilfsbedarf der betroffenen Familien und leisten daraufhin gezielte Unterstützung vor Ort.

Viele dieser Familien leben auf engstem Raum miteinander, in Häusern, die aufgrund fehlender finanzieller Mittel teilweise nur aus einfachsten Materialien, wie Lehm und Bananenblättern erbaut wurden.

In der starken und langanhaltenden Regenzeit bieten diese Häuser nur unzureichenden Schutz und machen die Menschen angreifbar für Krankheiten, wie z.B. Lungenentzündungen, Wurminfektionen und Malaria.

Unser „Outreach-Programme“ unterstützt diese Menschen, so dass ihre grundlegenden Lebensbedürfnisse gesichert sind.
Dies kann z.B. durch medizinische Betreuung, durch Ausbesserungsarbeiten am Haus sowie durch Aufklärung über die Wichtigkeit von Moskitonetzen und deren anschließende Bereitstellung geschehen.

Das „Outreach-Programme“ hat einen immensen Einfluss , das ist erstaunlich, und die Menschen, die unsere Hilfe erhalten – so gering sie auch sein mag- sind außergewöhnlich dankbar.

Ältere Menschen wollen deine Hand nicht loslassen und sind einfach glücklich.

Kinder, die sich zuerst vor meiner weißen Haut gefürchtet hatten, kommen mir heute lachend entgegengerannt.

Ein Teil davon zu sein und die von Herzen kommende Dankbarkeit der Menschen zu erhalten ist etwas, was mein Leben immer wieder aufs Neue bereichert und was ich nie wieder missen möchte.

Das schönste Geschenk wäre allerdings, wenn die Menschen, die mittlerweile zu Freunden geworden sind, nicht mehr auf unsere Hilfe angewiesen wären.

 

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